Das war ein schweres Stück Arbeit!

 

 

Der ehemalige Stall im Haus Hermanns Scheune, die Verbindung zwischen dem Wohnhaus und der Waschküche, soll als Ausstellungsraum, vor allem über die Geschichte des „Weberdorfes Wulften mit mehr als 200 Webstühlen“, hergerichtet werden. 

 

Die Decke über dem ehemaligen Stall musste abgerissen werden, weil die tragenden Balken faul waren.  Wegen des vielen Strohs auf den darauf liegenden einzelnen Bohlen war das anfangs gar nicht erkennbar, erst nach dem Wegräumen des ganzen Unrats wurde sichtbar, dass ein Begehen schon sehr gefährlich war. Darum wurde von unten begonnen, die Vertäfelung aubzubauen. Zwischen dieser Bretterverkleidung und der oben liegenden Balken- und Bohlenlage befand sich ein etwa 70 cm hoher

Hohlraum - randvoll mit Dreck und Strohresten!                                  

 

Eine schlecht gemauerte Ziegelsteinwand vor der Außenseite des ehemaligen Stalles, deren Sinn und Zweck nicht erkennbar war (Sie sollte wohl einst einen morschen Balken stützen, der aber keine Auflage mehr hatte) musste auch noch abgerissen und entsorgt werden.

 

Es wurden dann von Fa. Schalcher neue Balken eingezogen und die gesamte Bodenfläche mit OSB-Platten ausgelegt. Anschließend wurde der Fußboden in Eigenleistung mit einer  Estrichschicht versehen. Die Außenwand wurde  mit Rigips-Platten verkleidet. Die übrigen Wände werden nur gereinigt und ausgebessert. Dabei war es uns wichtig, einige mit Lehmschlag verputzte und einige mit Hartbrandsteinen ausgemauerte Gefache sichtbar zu lassen. Zwischen den Deckenbalken wurde eine Isolierschicht angebracht. Nach der Elektroinstallation kann die Decke ebenfalls mit Rigips verkleidet werden. Soweit der jetzige Stand. Weitergenen soll es mit einer Treppe und  einer Boden-Estrichschicht in der angrenzenden Toilette.  Die Bretter vor dem Scheunendach und auch das hintere Scheunentor bekommen noch einen frischen Anstrich.

 

 Besonders stolz sind wir über das neue Vordach über der Haustür! Dazu wurde die Eternitverkleidung rechts und links der Haustür und das alte schäbige Plastikdach darüber entfernt und das  Fachwerk freigelegt und saniert. Die Haustür selbst muss noch repariert und aufgearbeitet werden, bevor sie einen neuen Anstrich bekommt. Die Bretter vor dem Scheunendach und auch das hintere Scheunentor bekommen noch einen frischen Anstrich.

 

Fast alles geschieht in Eigenleistung und es  gibt noch eine Menge zu tun – wir können noch viele fleißige Hände gebrauchen! Wer Lust hat, an unserem Museum mitzuarbeiten, kann gern einfach Donnerstags mal vorbeikommen – wir freuen uns!

 

 

 

Der Einbau der Heizung im Haus Hermanns Scheune durch Fa. Wode-Unger hat begonnen!

 

Wir haben geplant, eine Heizung in unserem Haus Hermanns Scheune einzubauen, um Einrichtungs- und Ausstellungsstücke vor stark schwankenden Temperaturen und Schimmelbildung zu schützen. Außerdem soll die Scheune ein neues Dach bekommen. Für diese Maßnahmen haben wir eine Förderung im Rahmen des LEADER-Projektes der Europäische Union /Land niedersachsen beantragt und kürzlich den Bewilligungsbescheid bekommen.

Jetzt kann es losgehen - eine Menge Arbeit wartet auf uns!

 

 

                   Förder-Bewilligungsbescheid ist da !

Anfang Juli  überbrachte uns Herr Uhlenhaut, der Vorsitzende der Lokalen Arbeitsgruppe  (LAG) der  LEADER Region  Osterode, eine gute Nachricht: Im Beisein des Wulftener Gemeinderates übergab er den LEADER-Fördermittelbescheid an  den Heimat- und Geschichtsverein. Willi Waßmann bedankte sich bei allen Beteiligten dieses Projektes  und den  Wulftener Ratsmitgliedern,  die uns seitens der Gemeinde auch finanziell unterstützt haben. Ein besonderer Dank ging an Dieter Greunig und Gerhard Lüer, die sich intensiv um die Antragstellung gekümmert haben.

 

Danach konnten die Aufträge für das Scheunendach und die Gasheizung vergeben werden. Zuerst begann  Fa. Wode-Unger mit dem Einbau der Heizkörper und der Gastherme im Haus, dann deckte Fa. Jens Schalcher das Scheunendach mit den von LEADER vorgeschriebenen Ziegeln. Im September dann verlegte Harzenergie  die Gasleitung von der Straße bis zum Haus und sorgte für den Anschluss an die Heizungsanlage. Damit kann jetzt das Haus gleichmäßig temperiert und trocken gehalten werden, das bedeutet den Schutz der vielen historischen Exponate.

 

Der Heimat- und Geschichtsverein bedankt sich bei allen Firmen für die gute Ausführung der Arbeiten.

 

Weiter geht es jetzt mit der Sanierung des Stallbodens – Jede Menge wurmiges Holz, Stroh und Unrat  haben die Männer der Arbeitsgruppe schon herausgeholt -   Es ist unglaublich, was da so alles liegt!

 

Besucherzaehler
St. Ägidien
St. Ägidien
Rot blühende Roßkastanie
Rot blühende Roßkastanie
Blick vom Röderfeld über Wulften
Blick vom Röderfeld über Wulften
Mühlrad an der Heise`schen Mühle
Mühlrad an der Heise`schen Mühle
     
     
     
am Radweg nach Schwiegershausen
am Radweg nach Schwiegershausen